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Autoren

Baker, James
Geboren am 06.01.1830 in London. Gestorben am 31.07.1906 in Inglewood, Parkston in Dorset. Am Beginn der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts wurde Baker Offizier bei den Royal Horse Guards Blue und kämpfte mit den Achten Husaren im Krimkrieg zwischen 1854 und 1855. In die Marine eingetreten nahm er 1865 als Erster Offizier der "Matria" an Einsätzen entlang der arabischen Halbinsel gegen den Sklavenhandel teil. 1875 wurde er Lieutenant-Colonel, später Colonel. Als Privatsekretär des einfluss-reichen Duke of Westminster wurde er Mitglied des hoch angesehenen Athenaeum Club, einer Vereinigung, die sich mit englischer Literatur, Künsten und Geisteswissenschaften beschäftigte. Im Jahre 1884 ging er mit seiner Familie nach British Columbia und blieb in Kanada bis zu seiner Rückkehr nach Großbritannien im Jahre 1900. Bekannt und berühmt wurde er durch seine umfang- und erfolgreichen Tätigkeiten als vielseitiger Geschäftsmann im Bergwerks- und Metallurgiegeschäft, als Miterbauer transkontinentaler Eisenbahntrassen und ihrer technischen Werke, neuer Siedlungen und als Regionalpolitiker.

Titel:
"Die Türken in Europa" (Stuttgart 1879)
Neudruck der 2. Auflage
Wagener Edition Melle 2004.
Berthelot, Marcellin
Berthelot, Marcelin (auch: Marcellin) Pierre Eugène
Französischer Chemiker und Politiker. 25.10.1827-18.03.1907.
Er entdeckte eine noch heute angewandte Synthese der Ameisensäure aus Kohlenmonoxid. 1895/1896 war er französischer Außenminister.

Titel:
"Les Origines de L'Alchimie" (Paris 1885)
Neudruck Wagener Edition Melle 2003
Botta, Paul Émile
Geboren am 06.01.1802 in Turin, gestorben am 29.03.1870 in Achères bei Poissy. 1825 absolvierte er sein Medizinstudium. Danach mehrjährige Weltreise, wobei er als Arzt am Hof des ägyptischen Königs Mehmed Ali arbeitete. 1842 begann er in Mosul (Irak) seine Tätigkeit als Konsul Frankreichs.

Titel:
"Monument de Ninive"
Limitierte, nummerierte Sonderausgabe (66 Sets) des Neudrucks Osnabrück 1972 der Ausgabe Paris 1849-1850, Wagener Edition Melle 2006
Boué, Ami
Er wurde am 16.03.1794 in Hamburg geboren. Sein Vater Jean Henri entstammte einer französischen Hugenottenfamilie, die sich, ursprünglich aus Bergerac (Dordogne) kommend, 1680 in Bordeaux niedergelassen hatte. Pierre Boué, ein Vorfahre Amis, kam 1705 nach Hamburg, wo er den deutschen Zweig der Familie Boué begründete. Die ebenfalls hugenottische Familie seiner Mutter Susanne de Chapeaurouge, deren Wurzeln in der Umgebung von Straßburg lagen, wurde später in Genf ansässig, von wo Susannes Vater Jacques um 1763 nach Hamburg auswanderte. Beide Familien hatten sich dort der Reederei verschrieben und bedeutende Vermögen erworben. Mit 10 Jahre wurde Ami Waise und kam unter die Obhut von drei Vormündern. 1806 kam er nach Genf. 1814 begann er sein Medizinstudium an der Universität von Edinburgh. 1817 Doktorat. In den folgenden Jahren vervollkommnete Boué seine medizinischen und naturwissenschaftlichen Kenntnisse an mehreren europäischen Universitäten, wobei immer mehr die Geowissenschaften im Mittelpunkt seiner Forschungsinteressen standen. 1818-1819 war er in Paris, 1820 in Berlin, 1821 in Freiberg in Sachsen, danach in Prag, Brünn und Wien. Darüber hinaus bereiste er Schottland, England, Irland, Frankreich, Deutschland, Italien und die Alpen. 1824 bereiste er Ungarn und Siebenbürgen. 1835 ließ sich das Ehepaar Boué in Wien nieder. Kaum dort angelangt, begann er mit den Vorbereitungen seiner drei großen Balkanreisen. Dafür lernte er mehrere Sprachen, darunter Serbisch, Albanisch und Türkisch. Boué ist am 21.11.1881 verstorben.

Titel:
"Die europäische Türkei"
Neudruck der Ausgabe Wien 1889
Wagener Edition Melle 2008 Wagener Edition Melle 2006

"Ami Boué (1794-1881) Leben und ausgewählte Schriften"
Wolfgang Geier / Jürgen M. Wagener (Hrsg.),
Wagener Edition Melle 2006
Fahne, Anton
Geboren am 28.02.1805 in Münster, gestorben am 12.01.1883 in Düsseldorf. Deutscher Jurist, Historiker, Genealoge und Schriftsteller. Nach dem Besuch des Gymnasium in Münster kaufmännische Ausbildung, schließlich Studium der Medizin in Bonn und Jura in Berlin. Danach arbeitete er beim Justizsenat in Ehrenbreitstein. 1836 wurde er Richter beim Friedensgericht in Jülich, danach in Bensberg.

Titel:
"Geschichte der Kölnischen, Jülichschen und Bergischen Geschlechter in Stammtafeln, Wappen, Siegeln und Urkunden "
Neudruck der Ausgaben Köln und Bonn 1848/1853.
Wagener Edition, Melle 2007
Franke, Wolfgang
Geboren am 24.07.1912 in Hamburg, gestorben am 06.09.2007 in Berlin. Deutscher Sinologe. Von 1937 bis 1945 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschland-Institut in Peking. Danach Professor an der Sichuan-Universität, der West-China-Union-University in Chengdu und an der Universität Peking. 1950 Rückkehr nach Deutschland zum Lehrstuhl für Sinologie an der Universität Hamburg.

Titel:
"Reisen in Ost- und Südostasien 1937-1990"
Neuauflage der Ausgabe Osnabrück 1998
Wagener Edition Melle 2005
Jacobus de Voragine
Kirchenlateinischer Schriftsteller und Erzbischof. Um 1230 in Voragine im heutigen Varazze bei Genua in Italien geboren. 1244 Eintritt in den Dominikaneroden. Mit 22 Jahren Professor der Theologie. Er lehrte in verschiedenen Ordnungsschulen und war als Wanderprediger unterwegs. 1288 wurde er in Genua zum Erzbischof gewählt. Am 14.07.1292 wurde er in Genua beigesetzt.

Titel:
"Legenda Aurea" (1890)
Neudruck Wagener Edition Melle 2003
Lessing, Ferdinand
Er wurde am 26. Februar 1882 in Essen-Altenessen. Abitur in Lingen/Ems, Studium in Berlin. 1907 ging er nach China als Dozent an der Pekinger Dolmetscherschule. 1909 wechselte er zur Deutsch-Chinesischen Hochschule nach Tsingtau. 1919 wurde er Professor an der Pekinger Reichsuniversität und 1921-1925 wirkte er als Dozent für Deutsch an der Medizinischen Hochschule in Mukden. 1925 ging er nach Berlin zurück, wo er Professor für Chinesisch am Seminar für Orientalische Sprachen wurde und 1927 zugleich in die Dienste des Völkerkundemuseums trat. 1930-1933 nahm er an Sven Hedins Sino-Swedish Expedition in China teil. Schließlich übernahm er eine Professur an der University of California, die er bis zu seiner Emeritierung 1952 inne hatte. Am 31.12.1961 ist Lessing in Berkeley gestorben.

Titel:
"Ferdinand Lessing (1882-1961)"
Hartmut Walravens (Hrsg.)
Wagener Edition Melle 2006
Mordtmann, Andreas David
Diplomat, Orientalist, Geschichtsforscher, 11.02.1811-30.12.1879. Er lebte seit 1847 in Konstantinopel, war bei der spanischen Gesandtschaft, als Geschäftsträger der Hansestädte und als Mitglied des türkischen Handelstribunals tätig. Mordtmann erwarb sich große Verdienste um die Erforschung der alten Geographie und Sprachkunde Kleinasiens.

Titel:
"Belagerung und Eroberung Constantinopels durch die Türken im Jahre 1453."
Neudruck der Ausgabe Stuttgart und Augsburg 1858, Wagener Edition Melle 2004
Perzynski, Friedrich
Er wurde 1877 in Berlin geboren. Er verließ das Gymnasium mit der mittleren Reife. Danach arbeitete er mehrere Jahre lang als Buchhändler und studierte schließlich in Berlin Kunstgeschichte. 1905 reiste er nach Japan, um für sein Reisehandbuch Material zu sammeln sowie um Farbholzschnitte zu erwerben. Es folgten Reisen nach China und New York. 1918 gehörte er zu den Initiatoren des Arbeitsrates für Kunst und des Rates geistiger Arbeiter. 1924 Dissertation "Die Masken der japanischen Schaubühne". Perzynski reiste nach Peking und versuchte sich dort im Kunsthandel. Während der Nazizeit lebte er eine Weile am Gardasee, dann in Südfrankreich, schließlich auf Mallorca. 1942 gelangte er nach Buenos Aires, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Von dort kam 1962 sein letztes Lebenszeichen.

Titel:
"Friedrich Perzynski (1877-1962?) Kunsthistoriker, Ostasienreisender, Schriftsteller
Leben - Werk - Briefe"

Hartmut Walravens (Hrsg.)
Wagener Edition Melle 2005.
Plant, Johann Traugott
Er wurde am 09.12.1756 in Dresden geboren. Nach dem Studium in Dresden und Leipzig diente er als Ökonomie-Sekretar bei einem adligen Herrn, fand dann eine Referendarstelle im preußischen Stettin und war dann Preußischer Legationssekretär in Hamburg. In den letzten drei bis vier Jahren vor seinem Tod am 26.10.1794 lebte er als Privatgelehrter in Leipzig und Gera.

Titel:
"Türkisches Staats-Lexicon"
Reprint der Ausgabe Hamburg 1789, Wagener Edition, Melle 2005
Prinz Friedrich Carl Alexander von Preußen
Geboren am 29.06.1801 im Schloss Charlottenburg, gestorben am 21.01.1883 in Berlin. Er war der dritte Sohn von König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise. 1811 Eintritt in die Armee. Er erhielt den Rang eines Secondelieutenants im Garderegiment. 1820 wurde er Major im 1. Garderegiment zu Fuß. Als Oberst übernahm er im Jahre 1822 das 12. Infanterieregiment und das kaiserlich russische Infanterieregiment Liebau. Im Jahre 1824 wurde er zum Generalmajor ernannt, 1830 Kommandeur der 2. Gardedivision. 1832 wurde er Generalleutnant und 1836 Kommandierender General. 1844 wurde er General der Infanterie, 1848 Inspekteur einer Armee-Abteilung und 1854 Generalfeldzeugmeister und Chef der preußischen Artillerie. Von 1864-1866 war er Gouverneur von Mainz.

Titel:
"Prinz Carl von Preußen - Kenner und Beschützer des Schönen - 1801-1883"
Gräfin Malve Rothkirch
2. Auflage der Ausgabe Osnabrück 1981, Wagener Edition, Melle 2006
Weiss, Ruth
Sie wurde am 11.12.1908 in Wien geboren und promovierte dort in Germanistik und Anglistik. 1933 emigrierte sie nach China. In Shanghai war sie zuerst freie Journalistin und arbeitete schließlich als Lehrerin an der jüdischen Schule in Shanghai, an der Schule des Chinese Committee of Intellectual Cooperation sowie an der West China Union University. 1944 wird sie Sekretärin des Botschaftsrats an der kanadischen Botschaft und wechselt dann zum United Nations Picture News Office als corresponding secretary. Weitere Stationen: 1945 China Welfare Fund. 1946 Radio Division des UNO Sekretariats in NYC. Ab 1952 Lektorin des Verlages für fremdsprachige Literatur. 1965 wechselt sie zur Zeitschrift China im Bild. Sie verstarb am 06.03.2006 im Alter von 97 Jahren in Peking.

Titel:
"Am Rande der Geschichte Mein Leben in China"
Neuauflage der Ausgabe Osnabrück 1999, Wagener Edition, Melle 2005
cognitio creat - Wissen schafft ...

Aktuelles:

Neu im Programm:
Die Türken in Europa
James Baker
Neudruck der 2. Auflage Stuttgart 1879. Mit einer Einleitung: "Die orientalische Frage als Culturfrage" von Hermann Vámbéry und historisch-ethnogra-phischen Anmerkungen herausgegeben von Karl Emil Franzos. In Fraktur. Mit einem Nachwort von Wolfgang Geier. XLIII, 401 Seiten. Format 21,5x14,5cm.

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Weitere aktuelle Titel:

Legenda Aurea
Les Origines de L'Alchimie
Bibliographie der Finanzwissenschaft
Belagerung und Eroberung Constantinopels durch die Türken im Jahre 1453

siehe Titelübersicht
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